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Das ABC des Dämmens

Das ABC des Dämmens

Viele Begriffe zum fachgerechten Dämmen hat man vielleicht schon einmal gehört, aber nie genau hinterfragt oder in Zusammenhang gebracht. Das ABC des Dämmens listet die wichtigsten auf – als nützliches Vokabular zum Nachschlagen und Stöbern.

Lexikon

Baustoffklassen

Baustoffklassen nach der DIN 4102 (neu: DIN EN 13501-1) teilen Baustoffe nach ihrem Brandverhalten ein:

  • A1 = nicht brennbar (ohne Anteile von brennbaren Baustoffen)
  • A2 = nicht brennbar (mit Anteilen von brennbaren Baustoffen)
  • B1 = schwer entflammbar
  • B2 = normal entflammbar
  • B3 = leicht entflammbar (im Bauwesen seit 1979 nicht mehr zulässig)

Bauwerksabdichtung

Unter der Bauwerksabdichtung sind Maßnahmen zum Abdichten eines Bauwerks gegen Feuchtigkeit zu verstehen, die dazu dienen den schädigenden Einfluss auf die Bausubstanz und die Nutzbarkeit zu verhindern. Sie finden überwiegend dann Anwendung, wenn Keller oder Tiefgeschosse nutzbar gemacht werden sollen.

Beplankung

Beplankung bezeichnet eine Wandverkleidung z.B. aus Gipsplatten, die auf einem Ständerwerk aus Holz oder Metall angebracht wird.

Bossenelement

Eine Bosse bezeichnet im Bauwesen das überstehende Material eines behauenen Natursteins innerhalb einer Mauer. Um diese charakteristische Fassadengestaltung auch nach einer Dämmmaßnahme erhalten zu können, werden hochwertig beschichtete Bossenelemente aus EPS in die Dämmung eingesetzt.

Brandbarriere/Brandriegel

Das Ziel von Brandbarrieren und Brandriegeln aus nichtbrennbaren Materialen ist die Verbesserung des Brandschutzes an Gebäuden mit mehr als zwei Geschossen. Dabei soll der Brandüberschlag von Geschoss zu Geschoss über Fenster und Loggien verhindert werden. Dazu werden Brandbarrieren oder alternativ durchlaufende Brandriegel zwischen den Geschossen eingebaut.

Brio

Armierungsgewebe werden als Putzbewehrung schwerpunktmäßig in Armierungsputze oder in Unter-, Einschicht- oder Einlagenputze zur Bewehrung in rissgefährdenden Bereichen eingelegt.

Rissgefährdete Bereiche sind vor allem Materialübergänge (wie z.B. Mischmauerwerk, Holzbauteile, Rolladenkästen etc.), die aufgrund der unterschiedlichen Beschaffenheit unterschiedliche Ausdehnungskoeffizienten bei Wärme- und/oder Feuchtigkeitseinwirkung aufweisen und daher zu erhöhter Rissbildung neigen.

Das Armierungsgewebe ist meist ein Glasfasergitternetz mit hoher Rissfestigkeit und dient der Verstärkung der Zugfestigkeit von Bauelementen, um auftretende Spannungen aufzunehmen und Rissbildung in der Fassade zu verhindern.

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