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Das ABC des Dämmens

Das ABC des Dämmens

Viele Begriffe zum fachgerechten Dämmen hat man vielleicht schon einmal gehört, aber nie genau hinterfragt oder in Zusammenhang gebracht. Das ABC des Dämmens listet die wichtigsten auf – als nützliches Vokabular zum Nachschlagen und Stöbern.

Lexikon

Wärmebrücken

Wärmebrücken sind örtlich begrenzte thermische Schwachstellen in der Gebäudehülle. Im Vergleich zu den ungestörten Bauteilflächen findet dort ein erhöhter Wärmefluss von innen nach außen statt. Je höher der energetische Standard eines Gebäudes, desto wichtiger ist die Vermeidung von Wärmebrücken (die zum Beispiel bei Balkonen mit Stahlträgern oder an Rolladenkästen entstehen können.

Wärmedämm-Verbundsysteme (WDVS)

Wärmedämm-Verbundsysteme sind kombinierte Klebe-, Montage- und Beschichtungssysteme zum Dämmen von Gebäudeaußenwänden. Dabei werden wärmedämmende Materialien (EPS, Mineralwolle, Holzfaserplatten etc.) mit Klebemörtel und/oder Dübeln an den Außenwänden eines Gebäudes befestigt.

Die Dämmung wird anschließend mit einer Beschichtung, bestehend aus einem Unterputz (Armierungsschicht) und einer Schlussbeschichtung wie z.B. Putz versehen. Die einzelnen Komponenten des Systems müssen aufeinander abgestimmt sein.

Die von Knauf angebotenen WDVS heißen WARM-WAND.

Wärmedämmung

Bezeichnet alle Maßnahmen zur Reduzierung der Wärmeverluste an eine kalte Umgebung. Die Wärmedämmung von Gebäuden wird durch die Bauweise vorgegeben und kann durch Einsatz von Dämmstoffen verbessert werden.

Wärmeleitfähigkeit λ

Die Wärmeleitfähigkeit λ ist eine Materialeigenschaft. Sie hängt vor allem von der Rohdichte und dem Gefüge (Poren) eines Baustoffes ab, wird aber z. B. auch durch dessen Temperatur und Feuchtegehalt beeinflusst.

Je kleiner die Wärmeleitfähigkeit eines Baustoffs ist, desto besser ist seine Wärmedämmwirkung.

  • Dichte Stoffe, z.B. Stahl, leiten Wärme gut
  • Luft ist ein schlechter Wärmeleiter
  • Poröse Stoffe, die in ihren Poren Luft gespeichert haben, z. B. Dämmstoffe, leiten Wärme somit ebenfalls schlecht

Wärmespeicherkapazität

Die Wärmespeicherkapazität gibt an, wie viel Wärmeenergie 1 kg eines bestimmten Baustoffs aufnehmen muss, damit seine Temperatur um 1 °Kelvin ansteigt. Die Wärmespeicherkapazität ist abhängig von der spezifischen Wärmekapazität des Wandbaustoffs, seiner Rohdichte und Dicke.

Schwere Baustoffe können demnach eine größere Wärmemenge speichern als leichte. Außenseitig mit WDVS gedämmte schwere Mauerwerke sind während der Heizperiode im gesamten Querschnitt warm und können somit viel Wärme speichern.

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